Die Hubertusalm

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Die Hubertusalm

1. Teil

Karinka

Die

Bedienung

Abenteuer, Liebe, Betrug

Vorwort

Karinka ist eine Erotiknovelle. Sie spielt wie alle Novellen von mir, in der Gastronomie. Alle Personen, Handlungen und Betriebe sind reine Erfindungen von mir.

Mit meinen Erzählungen, Kriminal- und Liebesgeschichten möchte ich Ihnen das Leben und die Verhältnisse von Saisonarbeitern in der Gastronomie der Alpenregion näher bringen.

Diese Arbeit unterscheidet sich nicht groß von der Tätigkeit anderer Saisonarbeiter. Ich rede auch von Erntehelfern. Einen groben Unterschied gibt es jedoch. Die Arbeitszeit. Erntehelfer können sehr schlecht in der Nacht ausgebeutet werden. Nach dem ersten Arbeitstag, bestreitet ein Saisonarbeiter in der Gastronomie noch den Abenddienst. Der ist in etwa so lang wie der Dienst am Vormittag. Mit der Erzählung möchte ich Ihnen zeigen, welche Opfer die Saisonarbeiter bringen, um sich und ihre Familien zu ernähren. Ich beschreibe Ihnen darin die verschiedenen Wege ihres Werdegangs.

Auf die übertriebene Darstellung der wahren Opfer habe ich bewusst verzichtet. Die Wahrheit ist eigentlich wesentlich schlimmer. Ich verzichte bewusst auf übertriebenes geheucheltes Mitgefühl. Ich bin selbst Migrant in einer ähnlichen Situation. Sie dürfen also davon ausgehen, der Wahrheitsgehalt dieser erfundenen Erzählungen liegt bei nahezu einhundert Prozent.

Lesen Sie Bücher von KhBeyer!

Das ist Literatur des wahren Lebens der Saisonarbeiter und Migranten. Liebe, Betrug, Abenteuer, Schicksale in der Gastronomie. Beachten Sie: In Kürze können auch Sie dieses Schicksal erleiden.

Viel Spaß beim Lesen!

Hinweis

Beachten Sie bitte, mit der Freigabe der Deutschen Rechtschreibung durch die ehemals Sächsische Firma – Duden, nehme ich mir die Freiheit, meine Rechtschreibung dem Gefühl anzupassen. Wörter, die Sie sonst klein geschrieben vorfinden, schreibe ich der Betonung halber, mitunter groß. Die Sinnlosigkeit von drei gleichen Buchstaben hintereinander in einem Wort, lehne ich einfach ab. Ich beuge damit vorsätzlich das wirtschaftliche Diktat dieser „Reformanten“.

Die Reform hat das Ziel, selbst unseren Hilfsschülern, langfristig einen kostenpflichtigen Studienplatz zu beschaffen. Das Ergebnis davon, sehen Sie in Ihren Parlamenten.

Die Familie

Karinka ist die Tochter von Fedor und Hana. Sie leben in Terchova. Das verträumte Städtchen im Norden der Slowakei bietet kaum Arbeit. Papa und Mama arbeiten bei einem Südkoreanischen Autobauer. Sie verdienen keine fünf Euro pro Stunde. Beide werden oft in Kurzarbeit versetzt. Des Alters wegen. Fedor arbeitet im Lager, Hana in der Betriebskantine an der Kasse.

Karinka möchte dieses Elend verlassen. Sie hat sich mit ihren Freundinnen unterhalten. Alle arbeiten in Österreich oder in Restaurants und Herbergen an den von Touristen befahrenen Straßen. Sie unterhalten sich oft über ihren Verdienst. Die Freundinnen, welche in Österreich arbeiten, reden das Blaue vom Himmel. Und das lockt Karinka an. Sie kann das Doppelte verdienen. Die Familie braucht das Geld.

Eine ihrer Freundinnen, Etela, arbeitet im Oberen Inntal. Sie hat Karinka eine Stelle im Hotel Lange Route vermittelt.

Die Schwester Karinkas, Edita, arbeitet in der Nähe von Wien. In einem bekannten amerikanischen Imbissbetrieb. Die zweite Schwester, Gizela, studiert noch. In Bratislawa. Sie möchte Zahnärztin werden. Das Studium verschlingt das gesamte Einkommen der Familie. Gizela geht nebenbei arbeiten.

„Eine muss es schaffen“, hat Papa Fedor gesagt. Er möchte das Häuschen der Familie behalten. Mit Europa kamen auch deren Gebühren für Wasser, Abwasser und Energie. Fedor holt sein Gas für die Familie noch in Flaschen. Ein Anschluss an das Netz wäre für die Familie unbezahlbar. Einen Teil ihres Abwassers lässt Fedor noch auf dem eigenen Grundstück versickern. Das Ende dieser Entsorgung droht. In der heimischen Gemeinde sitzen bayrische Berater. Die haben der Gemeinde, Klärgruben aus Bayern eingeredet. Selbst in Bayern werden die nur unter Zwang verkauft. Man verbietet den Bewohnern einfach, in eine Hecke auf ihrem Grundstück zu pinkeln.

Die Ausreise

Karinka hat sich entschlossen, mit einem Sammeltransport das obere Inntal zu besuchen. Sie möchte erfahren, was sie dort verdient. Das Angebot hat sie überzeugt. Sie verdient das Dreifache gegenüber ihrer Heimat.

In Etelas Personalzimmer kann sie übernachten. Etela hat ihr schon einen Platz gerichtet. Etelas Freundin, Gita, hat kürzlich hier geheiratet. Ihr Platz ist nun frei. Gita ist jetzt das, was sie zu Hause auch war. Bäuerin.

Etela ist schon seit einigen Saisons hier. Sie fährt nur selten nach Hause. Die Wechsel zwischen Winter- und Sommersaison lassen das nicht zu. Ihr wäre das auch zu anstrengend. Außerdem, zu teuer. Ihre Familie hat zu Hause gar kein überschüssiges Einkommen. Etela sorgt dafür. Der Papa ist Gelegenheitsarbeiter. Die Mama, Leiharbeiter.

Der Transporter biegt von der Hauptstraße ab. Serfaus sieht Karinka auf dem Schild. Von Serfaus hat sie schon gehört. Ein Freund hat ihr von diesem Ort erzählt. Er hat dort als Abspüler gedient. Karinka erwartet nichts Berauschendes. Der Freund erzählte ihr von viel Arbeit. Aber auch von Discos und Freizeitbeschäftigung. Das hat sie neugierig gemacht.

Ihr Betrieb liegt fast am Ortsende. Abends wirkt es hier ziemlich einsam. Bis zur Seilbahn ist es nicht weit.

Zum Hotel gehört eine kleine Bar. Die ist geschlossen. Im Sommer wird sie nur selten benutzt. Zu Grillabenden. Trotzdem hört sie Musik in der Nähe. Der Fahrer sagt, im Nachbarhotel ist heute ein Konzert mit anschließendem Tanz. Etela steht etwas versteckt. Karinka erkennt sie erst, als sie ihr aufgeregt zuwinkt.

Zur Begrüßung gibt es die üblichen Küsschen.

„Hast du mir Etwas mitgebracht?“

„Natürlich. Das packen wir auf dem Zimmer aus.“

Die Saisonarbeiter bringen ihren Kollegen gern einen Gruß der Heimat mit. Kommen die Kollegen aus dem gleichen Land und der gleichen Gegend, ist das um so willkommener. Das Gleiche scheint Etela zu erwarten. Edita hat ihr das sicher gesagt. Oft geht es um Produkte, die zu Hause wesentlich günstiger sind als im Land ihres Arbeitsplatzes. Darunter fallen neben medizinischen Produkten auch Verhütungsmittel. Ist in den Taschen noch etwas Platz, werden gern auch heimische Lebensmittel eingepackt. Vor allem, Kolbasz in allen Varianten. Immerhin verdient eine Saisonkraft in etwa den Lohn, den Einheimische als Rente bekommen. Und das in einer Sechzig – bis – Neunzig – Stunden – Woche.

Das Zimmer gefällt Karinka. Gita hatte es etwas weiblich eingerichtet. Etela findet es kitschig. Etela ist etwas maskulin. Sie trägt recht kurzes Haar. Röcke und Kleider sind bei ihr nicht zu finden. Sie sagt, ihr wäre das zu teuer. Absatzschuhe? Fehlanzeige. Etela trägt Sportschuhe und Jeans.

„Willst du duschen und dich ausruhen?“

„Gerne, nach dieser Fahrt.“

Etela zeigt ihr die Toilette samt Duschecke.

„Hier muss etwas geputzt werden.“

„Ich kann das nicht so besonders. Das hat Gita immer getan.“

„Als was arbeitest du hier?“

„Als Kellnerin. Manchmal helfe ich in der Rezeption.“

„Du hast wohl Sekretärin gelernt?“

„Meine Sprachkenntnisse reichen hier dafür nicht.“

„Aber Englisch hast du doch gelernt.“

„Ich kann auch Französisch. Nur mit der Sprache hapert es etwas.“

Die Zwei lachen herzhaft.

„Sind alle Personalzimmer mit Doppelbetten ausgerüstet?“

„Das sind die gebrauchten Betten der neu eingerichteten Hotelzimmer.“

„Die Einzelzimmer sind wohl nicht vorgerichtet worden?“

„Nein. Die halten vermutlich etwas länger. Die werden seltener gebucht.“

„Wir schlafen hier im Ehebett?“

„Alle Frauen schlafen im Ehebett. Die Männer nicht.“

„Ich gehe mal die Dusche putzen“, sagt Karinka.

„Du kannst zuerst den Schrank einräumen.“

Etela zeigt ihr den freien Schrank. Gita hat noch ein paar Sachen da gelassen. Eine Badetasche und ein Zusatz – Kopfkissen. Ein unbenutztes Handtuch liegt noch im Fach.

„Ist das Hotelwäsche?“

Etela schaut es an.

„Nein. Das hat Gita hier liegen lassen.“

Im Handtuch ist ein Stück Seife eingewickelt. Das ganze Fach duftet danach. Rosenseife von zu Hause.

„Ich bekomme gleich Heimweh“, sagt Etela.

Karinka öffnet die Badetasche. Sie muss lachen.

„Hier liegen drei Männer drinnen.“

„Was? In der kleinen Tasche?“

„Schau.“

„Gita hat sich aber schön vorbereitet für die Hochzeit“, sagt Karinka.

„Wir haben uns darauf vorbereitet“, antwortet Etela.

„Du hast gewusst, was sich in der Tasche befindet?“

„Aber sicher. Rieche mal. Die Männlein duften auch nach Rosenseife.“

„Du hast wohl auch Rosenseife von zu Hause?“

„Gita hat immer viel mit gebracht."

„Dann können wir mal nachsehen, was ich mit gebracht habe.“

Karinka putzt kurz die Fächer des Schrankes. Danach räumt sie ihren Tascheninhalt in den Schrank ein. Ein paar Fischdosen sind dabei. Etwas Trockenobst. Eine Flasche Slivovica. Neben der Flasche liegt eine sehr gut gereifte Kolbasz in der Tasche.

„Hast du etwas Brot hier?“, fragt Karinka.

„Ich habe etwas Brot da. Auch Zwieback.“

„Dann können wir nach dem Duschen, Etwas essen.“

„Und trinken. Wir haben morgen frei.“

„Und wann gehen wir zum Chef?“

„Der Chef ist früh kurz da und dann zu Mittag. Wir stellen dich ihm zu Mittag vor. Da ist er vom Einkauf zurück.“

„Und die Chefin?“

„Die Chefin sitzt bis Mittag kurz im Büro. Abends arbeitet sie in der Bar.“

„Und ihr stellen wir uns nicht vor?“

„Das Personal betreut nur der Chef. Die Chefin regelt aber die Abrechnung.“

Karinka geht ins Bad. Sie putzt die Dusche und das Waschbecken. Vor dem Spiegel stehen nur ein Deo und ein Flacon mit Parfüm. Karinka riecht kurz daran. Es duftet. Der Duft gefällt ihr. Er ist etwas maskulin.

„Du hast ein Männerparfüm“, sagt sie zu Etela.

„Aber es riecht sehr gut.“

„Das Frauenparfüm hier, ist mir etwas zu süß.“

„Ich habe welches von zu Hause mitgebracht.“

„Lass mich mal riechen.“

Beide gehen zum Schrank. Karinkas Parfüm gefällt Etela.

„Das ist sehr gut.“

„Wer duscht zu erst?“

„Ich habe schon geduscht“, antwortet Etela.

„Hast du eine Rückenbürste?“

„Nein. Gita hat mir immer den Rücken gewaschen.“

„Die Fahrt war ziemlich lang.“

„Ich kenne das. Ich wasche dir den Rücken.“

„Hast du Gita auch den Rücken gewaschen?“

„Ja. Natürlich. Gita hat auch sehr schöne Brüste.“

Karinka zieht sich langsam aus bis auf ihren Schlüpfer.

„Mein Gott! Bist du schön!“

„Du bist doch auch sehr schön.“

Die Antwort wirkt etwas auf Etela. Sie zieht sich auch aus. Den Oberkörper.

„Du willst wohl gleich mit duschen? Ist die Dusche nicht zu klein dafür?“

„Für uns reicht die alle Mal. Ich will dir den Rücken waschen. Bevor ich nass werde, ziehe ich mich lieber aus.“

„Deine Brüste sehen auch sehr schön aus.“

„Naja. Die sind etwas kleiner als deine.“

„Aber, sie sind wunderschön so. Sie passen gut zu dir.“

„Danke.“

„Hast du einen Freund hier?“

„Nein. Und du – zu Hause?“

„Nein. Leider. Ich habe keinen Freund. Den finde ich aber jetzt auch etwas leichter.“

„Was machst du dann, wenn du Lust hast?“

„Was machst du?“

„Das hast du doch schon in Gita‘s Waschtasche gesehen.“

„Was? Die sind auch für dich?“

„Die waren für uns Beide.“

„Ah. Deswegen hat Gita die hier gelassen.“

„Unsere Kollegen trinken alle zu viel. Sie haben alle eine Frau. Einige haben sogar schon Kinder.“

„Ich nehme keine Pille.“

„Ich schon bis jetzt. Mir ist das mit den Jungs zu gefährlich.“

„Kommen die auch aus unserer Gegend?“

„Fast alle. Ich kenne auch deren Frauen.“

„Das ist zu viel Risiko.“

„Genau. Willst du noch etwas Fernsehen schauen?“

„Gibt es gute Programme hier?“

„Das Hotel hat Kabel. Es gibt alle Programme.“

Karinka geht zur Dusche. Sie hat ihren Schlüpfer schon ausgezogen.

„Du bist ja rasiert. Du bist sehr schön.“

Etela zieht sich auch gleich komplett aus.

„Du bist auch rasiert. Und so schön braun gebrannt.“

„Ich hab ein Plätzchen zum Sonnen gefunden."

„Kann man dort allein sonnen?“

„Nein. Dort kommen viele Touristen vorbei. Allein ist man dort nie.“

„Und du sonnst nackt dort?“

„Natürlich.“

„Und die Spanner?“

„So lange sie mich in Ruhe lassen, sind sie mir egal. Jeder Mensch verdient seinen Orgasmus, wenn er es braucht.“

„Etwas Sonne kann ich schon auch gebrauchen.“

„In unseren Beruf sieht man selten die Sonne.“

Karinka geht unter die Dusche. Etela folgt ihr wie ein Magnet. Das Wasser ist schön warm. Karinka stöhnt.

„Das hat mir gefehlt heute.“

Etela bringt ihre Rosenseife mit. Die ist schön cremig. Sie fängt an, Karinkas Rücken zu waschen. Der Schaum verschwindet in den zwei Löchern von Karinkas saftigen Hüften. Langsam bahnt er sich den schmalen Weg zwischen den zwei knackigen Rundungen. Irgendwie scheint es die richtige Stelle zu finden. Von dieser Stelle tropft die Seife wild schäumend an der Oberschenkel Innenseite ab. Dort wartet schon Etelas Hand, um sie reibend zu empfangen.

„Das...., das ist aber nicht mein Rücken“, stöhnt Karinka zitternd.

„Nein. Das ist dein erster Orgasmus heute“, antwortet Etela etwas dominant. Sie küsst Karinka auf den entzückenden Hintern. Der Kuss wirkt auf Karinka viel wärmer als das Wasser.

„Willst du dort selbst waschen oder soll ich das übernehmen?“

„Du machst das gar nicht schlecht“, lacht ihr Karinka erleichtert entgegen.

Etela lässt sich nicht zwei Mal bitten. Sie lernt gerade Karinkas reizvollste Partien kennen. Karinkas Brustwarzen werden steinhart. Karinka bekommt rote Flecken auf dem Brustbein.

„Stoß uns nicht die Duschwand kaputt“, scherzt Etela.

„Ich hab Hunger.“

„Wir essen im Bett. Ich habe ein paar schöne Filmchen mit.“

„Hast du auch genug Batterien?“

„Darauf kannst du dich verlassen. Gita hat die im Großhandel gekauft.“

Die Zwei lachen.

„Soll ich dir den Hintern mit waschen?“

„Das ist mir etwas peinlich.“

„Ich habe dafür feine Hilfsmittel.“

„Die kenne ich. Ich hab die auch mit.“

Karinka stellt die Dusche ab. Sie rennt nackt und nass zu ihrer Tasche. Sie hat ein Birnenklysma und einen Duschvorsatz mit.

„Die nehme ich immer auf Reisen mit. Wegen der Küchenarbeit.“

„Dafür lasse ich dich allein.“

Karinka benutzt gleich das Duschklysma. Das reinigt gründlich und unkompliziert. Etela schaut nun doch zu.

„So ein ähnliches Teil hab‘ ich auch. Das gibt ja richtig Spaß heute.“

„Soll ich dich auch gleich waschen?“, fragt Karinka – Etela.

Die Frage stellt sie mit der Hand zwischen ihren Beinen. Etela scheint schon ohne Wasser und Seife ziemlich feucht zu sein.

"Das wird aber höchste Zeit", sagt sie zu Etela.

"Wir waschen dich zuerst fertig."

Etela steigt gleich mit in die Dusche. Für Beide ist die zu eng.

"Mit Gita konnte ich immer zusammen duschen", haucht sie.

Gita war bedeutend dünner. Sie war Zimmermädchen und etwas hyperaktiv. Nach einem Monat – Arbeit, hat sie bereits fünfzehn Kilo verloren. Und dazu kommt die einnehmende Liebe von Etela. Gita konnte kein sanftes Fettpolster ansetzen. Gerade das, liebt aber Etela an Karinka. Sie ist noch unverbraucht und frisch.

In der Enge greift Karinka – Etela zwischen die Beine.

Keine zehn Sekunden und Etela zuckt.

"Das war aber höchste Zeit", säuselt Karinka.

"Ich gehe mich abtrocknen."

"Du kannst mir mal bei dem Klysma helfen. Ich mag das."

Karinka findet das zwar etwas zu intim. Gibt aber nach. Etela beugt sich leicht nach vorn. Karinka setzt das Klysma. Etela stöhnt.

"So schön. Du kannst das so gut."

Karinka rüttelt und schiebt das Klysma hin und her. Etela reibt sich zwischen den Beinen. Und kommt.

"Lass das Klysma los", sagt Etela.

Die leichte Verkrampfung verhindert den schmerzlosen Rückzug.

"Den Rest mach ich allein", sagt Etela zu Karinka.

Etela schließt die Duschkabine. Sie möchte Karinka den leicht unappetitlichen Anblick ersparen.

Karinka legt sich auf das Bett. Es ist herrlich warm im Zimmer. Sie friert nicht. Etela hat schon ihren Laptop an den Fernseher angeschlossen.

Im Fernsehen laufen gerade Nachrichten. Wegen einem Virus werden die Grenzen geschlossen. Karinka erschrickt. Sie will eigentlich die kommende Sommersaison in Südtirol arbeiten. Ihr Vertrag ist bereits bestätigt.

Etela kommt aus der Dusche. Sie hat eine ölige Lotion in der Hand.

"Massageöl", frohlockt sie.

"Die machen die Grenze dicht."

"Dann bleibst du eben hier."

"Ich habe aber schon alle Verträge in der Tasche."

"Wir schauen mal, wann die Grenzen geschlossen werden."

"Zum Glück bin ich hier auf Vorstellung. Die Verträge für Südtirol sind erst in zwei Monaten fällig."

"Zur Not kannst du die auch absagen."

"Ich muss dafür keine Strafe zahlen?"

"Du bist noch ziemlich neu in dem Geschäft. Das kostet nichts."

"Dann ist es ja gut."

"In Kürze sind wir bei meinem Chef. Und der wird dich ganz sicher nehmen."

"Da bin ich erst mal beruhigt."

"Ich lege uns mal einen schönen Film ein."

Etela legt einen Liebesfilm ein. Sie streichelt dabei Karinka. Karinka reagiert kaum. Sie wirkt etwas steif.

"Du bist nicht bei der Sache."

"Entschuldige. Die Nachricht macht mich nervös."

"Lass uns Etwas essen. Wir schauen dabei ein paar Filme. Das scheint der falsche Zeitpunkt zu sein."

"Was hast du zu Essen mit?"

"Das Übliche. Was hast du?"

"Fast das Gleiche, aber von hier."

"Dann lassen wir uns das mal schmecken."

Nach dem Film und der Jause, fragt Etela, was Karinka für einen Beruf hat.

"Ich bin Hotelfacharbeiter."

"Dann kannst du ja Alles?"

"Das ist sicher."

"Für mich war das nicht so leicht."

"Was verdienst du hier?"

"Etwa eintausend Fünfhundert. Du bekommst sicher etwas mehr. Später. Es gibt ein Einstiegsgehalt."

"Das würde uns schon reichen."

"Wir können zum Chef gehen. Es ist soweit."

Sie kommen im Foyer des Hotels an. Es glänzt wie in einem Palast. Ein Teil des Restaurants ist ein Stübele. Dort sitzt das Personal des Hauses beim Abendessen. Das Personal isst vor den Gästen.

Als Karinka mit Etela das Stübele betritt, stellt sie Karinka gleich recht laut vor. Alle grüßen. Sie wird von Oben bis Unten begutachtet. Der Chef und seine Frau winken Karinka an ihren Tisch. Karinka soll mit ihnen zusammen essen. Etela geht zu ihren Kolleginnen. Die fangen sofort an zu tuscheln. Sie lachen gelegentlich. Karinka spürt ihre Blicke. Sie ist etwas nervös.

Der Chef, Hubertus, stellt sich und seine Frau, Clara, vor. Sie haben zwei Kinder. Die sind nicht zu Hause. Sie studieren.

"Unsere Kinder kommen uns sehr selten besuchen. Höchstens kurz in den Ferien. Sie wollen nicht in unserem Gewerbe arbeiten."

"Das kann ich nicht verstehen. Sie haben doch ein sehr schönes Haus."

Hubertus verzichtet, die damit verbundenen Schulden zu erwähnen. Obwohl die Schulden auch eine Art, Strategie sind. Die Familie zahlt immer. Entweder als Steuer oder eben als Zins. Die Zinsen scheinen ihnen lieber zu sein.

Hubertus sieht für sein Alter recht gut aus. Clara scheint wesentlich jünger zu sein. Sie ist sicher seine zweite Frau. Das zu erfragen, traut sich Karinka nicht.

Hubertus war von der Bewerbung Karinkas beeindruckt. Er bietet ihr sechzehn Hundert als Einstiegsgehalt an. Karinka fällt fast aus den Wolken. Auf die Frage, ob es ihr bei Etela gefällt, kommt ein Ja von Karinka. Hubertus wirkt erleichtert.

"Willst du dir das Geschäft heute Abend schon mal anschauen?"

"Gerne."

"Du wirst bei uns bedienen. Wir geben dir das Stübele als Bereich."

Karinka ist etwas überrascht, weil sie gleich mit Du angesprochen wird. Hubertus und Clara erwarten das auch ihrerseits. Die Lockerheit gibt Karinka Mut und Zuversicht.

"Wir gehen dann gleich zusammen in die Wäschekammer. Ich gebe dir unsere Hauskleidung", sagt Clara.

Das Abendessen schmeckt Karinka. Sie ist es nur nicht gewohnt, abends warm zu essen. Zu Hause fiel das Abendessen bedeutend bescheidener aus. Sie wirkt zufrieden jetzt.

Etela kommt zum Tisch von Hubertus.

"Ihr kennt euch ja bereits. Etela wird deine Zimmerkollegin. Sie hilft dir auch gelegentlich im Stübele. Etela zeigt dir jetzt gleich noch das Haus. Danach gibt dir Clara unsere Hauskleidung."

Etela geht mit Karinka eine Runde durch das Haus. Zuerst besuchen sie die Restaurants. Dann das Getränkelager. Jetzt kommen sie in die Küche. Die Köche pfeifen begeistert. Aber auch zwei Köchinnen. "Das sind meine Freundinnen", sagt Etela. Eine bringt gleich ein Stück Kuchen zu Karinka. Die Köche im Hintergrund murmeln etwas. Etela greift Karinka auf den Hintern und führt sie aus der Küche. Sie möchte den Köchen zeigen, wem Etela gehört. Dem Gemurmel nach, haben das die Köche sofort verstanden.

Sie kommen in den Keller. Dort stehen drei Kühlhäuser. Sie schauen hinein.

"Das ist unser Vorrat", scherzt Etela.

In einem Kühlhaus hängt Wild und ein Lamm. Im dritten, findet Karinka sämtliches Gemüse und Obst.

Eine Kelleretage tiefer befinden sich die Garderoben des Personals. Hier riecht es etwas streng nach Schweißfuß. Die Toiletten sehen nicht besonders sauber aus. Karinka ist etwas schockiert bei dem Anblick.

"Hier müssen wir gelegentlich putzen", sagt Etela.

Auf einer anderen Treppe gehen sie wieder hinauf. Sie kommen zur Sauna. Direkt neben der Sauna ist ein Duschraum und ein Schwimmbecken.

"Das dürfen wir auch benutzen."

"Mit oder ohne Begleitung?"

"Ich hoffe doch mit dir und meinen Freundinnen."

"Wie sieht das mit den Köchen aus?"

"Die gefallen dir wohl?"

Karinka schaut etwas verlegen nach Unten.

"Naja. Zwei süße Bübchen sind schon dabei."

"Das können wir dann auf dem Zimmer besprechen."

Der Rundgang ist beendet. Alle gehen zur Mittagsruhe. Etela geht mit Karinka ins Stübele.

"Das Stübele ist eigentlich für besondere Gäste."

"Aber das hier sieht aus wie eine Bar."

"Das ist eine Bar. Im Stübele treffen sich die Leute vor und nach dem Essen."

"Ich soll das hier bedienen?"

"Das ist ein guter Platz für Trinkgeld."

"Dann ist es mir recht."

"Das hat aber einen Nachteil. Hier geht es ziemlich lange."

"Damit kann ich leben."

"Wir gehen in die Wäschekammer. Dort wirst du jetzt eingekleidet."

In der Wäschekammer wartet die Chefin. Sie hat bereits ein Dirndl bereit gelegt. Karinka soll sich ausziehen. Clara, die Chefin, rollt mit den Augen.

"Na du passt gut in das Dirndl."

Karinka zieht das Dirndl an. Es passt schon recht gut. Clara zeigt ihr, wie man die Brüste präsentiert. Das geht mit den Schnüren des Dirndls gut einzustellen. Sie streichelt Karinkas Brüste, drückt sie, hebt sie und kitzelt etwas die Brustwarzen.

"Wenn die etwas hart sind, bekommst du mehr Trinkgeld."

"Das Dirndl kommt mir etwas warm vor", antwortet Karinka.

"Dann ziehe einfach etwas weniger unten drunter."

"Bekomme ich auch einen Wechsel?"

"Ich gebe dir zwei Wechsel. Du musst noch unterschreiben hier."

"Kann ich das Eine gleich anlassen? Ich muss mich etwas dran gewöhnen."

"Aber sicher. Wenn du keinen BH unten Drunter trägst, gibt es mehr Trinkgeld."

"Aber auch mehr Griffe unter den Rock", antwortet Etela.

"Du musst es ja wissen", gibt Clara lachend zu.

Sie zwickt Etela dabei in den Hintern.

"Du bist erstaunlich ruhig heute."

Die Frauen lachen zusammen über die Bemerkung.

"Etela zeigt dir heute, wie das Stübele funktioniert. Ihr arbeitet zusammen die kommenden Tage."

"Wann beginnt der Dienst hier?"

"Normal putzt ihr zusammen das Stübele morgens. Natürlich auch nach dem Personalessen. Dann richtet Ihr Alles her. Und abends geht Euer Dienst eine halbe Stunde vor dem Menü los."

"Viele wollen noch einen Aperitif", sagt Etela.

"Wann fangen wir früh an?"

"Wenn du allein bist, neun Uhr. Das ist selten. Wenn wir zusammen sind, zehn Uhr."

"Wann schließt das Stübele?"

"Zwischen Mitternacht und zwei Uhr."

Clara streift noch einmal über Karinkas Hintern.

"Das Dirndl passt sehr gut zu dir."

"Wir gehen schnell noch das Stübele aufräumen", sagt Etela zu Karinka.

"Ich freue mich zu sehr, endlich mit dir zusammen das Stübele machen zu dürfen."

"Was ist mit Margarita?"

"Margarita ist einheimisch. Sie hat den Betrieb gewechselt. Sie war etwas herrisch. Wir durften nur abräumen und putzen. Sie gab uns kein Trinkgeld."

Das Stübele haben die Zwei schnell aufgeräumt und fertig gemacht.

"Wer macht die Bar?"

"Clara. Wir werden mit ihr unsere Freude haben."

"Warum?"

"Weil sie uns am Tisch kassieren lässt. Das ist selten."

"Wer ist sonst noch hier in der Bar?"

"Jarosch. Jarosch hilft der Chefin. Nicht nur in der Bar."

Die Zwei lachen.

"Jarosch kann dir auch helfen."

"Wie?"

"Er heißt eigentlich Jaroslaw. Jarosch ist sein Schimpfname. Er hat etwas Großes, wenn du es benötigst."

„Wir haben jetzt noch Zeit, uns etwas frisch zu machen“, sagt Etela. Karinka ahnt, was sie damit meint.

„Gehen wir duschen?“

„Aber schnell.“

Die Zwei ziehen sich zusammen aus. Karinka bewundert immer wieder Etelas herrliche Figur. Sie kommt sofort ins Träumen. Etwas Neid ist dabei. Nie hätte sie gedacht, Gefallen an einer Frau zu finden. Etela ist eine Kombination aus Schönheit und Charme. Sie setzt Beides ein, um andere Menschen zu erobern.

"Magst du auch Männer?"

"Aber natürlich! Vor allem die schönen, nicht ganz so weichen Männer. Jarosch ist dafür das beste Beispiel."

"Was? Mit Jarosch hast du auch schon?"

"Aber natürlich. Der hat ein sehr schönes Werkzeug. Fast so gut wie unser Ding hier."

Etela schwenkt einen extra weichen Dildo.

"Greif den mal an. Ein Butterstückchen."

Karinka greift den Dildo an. Wunderbar. Weich wie ein Babypopo. Und trotzdem griffig. Etela drückt einen Knopf an dem Dildo.

"Der vibriert. Das, was der kann, kann kein Mann."

Sie hält den Dildo an Karinkas Schambein. Karinka zuckt.

"Das kitzelt gewaltig", ruft sie aufgeregt.

Etela macht keine Anstalten, das Ding wieder wegzunehmen. Im Gegenteil. Sie schiebt es zwischen die Beine von Karinka. Mit dem Knöpfchen wählt sie eine andere Vibration. Die ist noch intensiver. Karinka kann nicht lange widerstehen. Sie legt sich aufs Bett.

"Wir können nicht zu lange bleiben", stammelt sie.

"Du hast mich als Hilfe", säuselt Etela und küsst ihr die Innenseite des Oberschenkels.

"Du bist lieber als mein erster Freund", flüstert Karinka.

"Mein erster Freund wusste nicht mal, wo er das Ding hin stecken sollte. Er kam schon zwischen meinen Oberschenkeln", sagt sie.

Die Zwei lachen darüber.

"Sein zeitiger Abgang war aber ein gutes Gleitmittel für mich. Ich hatte zwei Orgasmen, während er sich ausruhte."

Das Zimmertelefon klingelt.

"Die Chefin", sagt Etela. "Wir sollen bestimmt rüber kommen. Verschieben wir das auf heute Nacht."

"Das ist eine Stunde zu früh", sagt Karinka.

"Vielleicht kommt eine Gruppe."

"Wir müssen uns trotzdem frisch machen."

"Ja schnell."

Die Zwei duschen schnell. Eine hilft der Anderen beim Waschen. Karinka probiert bei Etela eine Revanche. Das scheint zu gelingen. Etela zuckt und taumelt leicht auf einem verkrampften Bein.

"Vorsicht. Fall mir ja nicht hin", ruft Karinka.

"Das hatte ich lange nicht mehr."

Karinka ist erstaunt. Gita ist doch erst den zweiten Tag weg. Vielleicht gab es nichts mehr zwischen den Zweien.

"Jetzt weiß ich, warum du so froh bist."

"Ja. Weil du da bist."

Etela küsst Karinka.

"Ich bin endlich nicht mehr allein."

Karinka kann das etwas nachvollziehen. Allein in der Fremde. Weit weit von zu Hause. Umgeben von Misstrauen.

Aufgefrischt und schön gemacht, gehen die Zwei ins Stübele. Sie kommen gerade recht zum Personalessen. Etela redet schon mit ihren Kollegen am Tisch. Sie sollen den Tisch ordentlich verlassen.

"Das Stübele öffnet heute."

Prompt kommt die Frage, ob die Neue mit macht.

Sie wird bestaunt von Unten bis Oben. Pfiffe sind zu hören. Er hagelt bereits Einladungen zu Zimmerfeten.

Etela sichert sich drei Schnitzel.

"Die sind für heute Nacht."

Karinka lässt sich anstecken und nimmt zwei Brötchen und Butter.

"Das reicht."

Jarosch kommt. Er grüßt die zwei Schönen.

"Mein Gott! Die Stube wird voll heute!"

Etela bedankt sich für das Kompliment. Beim Gehen von Jarosch, zeigt Etela mit einem Blick in die Richtung, worauf Karinka achten soll. Karinka dreht die Augen eine Runde. Etela weiß Bescheid. Er gefällt Karinka.

"Jarosch ist aber gefährlich launig", flüstert sie.

"Der Gummi nicht", antwortet Karinka.

Beide lachen. Jarosch dreht sich sofort um. Er glaubt, die Frauen lachen ihn aus.

"Hab ich Etwas vergessen?"

"Nein. Du siehst gut aus heute", antwortet Etela.

Jarosch dreht eine extra Runde. Er wirkt wie aufgezogen.

Die ersten Gäste kommen. Es gibt sofort Komplimente. Karinka bemerkt auch schon die ersten versteckten Angebote. Oft sogar im Beisein, der vor Fettcreme glänzenden Ehefrauen der Bieter. Vaseline können die sich sparen, denkt Karinka. Sie ist froh, nicht deren Zimmer putzen zu müssen. Sie denkt auch an die Bettwäsche.

Nach einiger Zeit wird Karinka klar, die sind alle besoffen. Karinka stellt sich gerade deren Nächte vor. Wegen Sex sind die nicht im Urlaub. Sie kann sich auch schlecht vorstellen, die wären wegen dem Wintersport hier. Vielleicht wegen dem Essen?

Jarosch serviert ein paar kleine Leckereien zu den Getränken. Karinka soll kleine Schalen damit füllen.

"Bring das den Leuten an den Tisch, bitte."

Die ersten Gäste betatschen ihren Hintern. Deren Frauen lachen dazu. Die Angebote werden konkreter. Bisweilen findet ein Scheinchen den Ausschnitt von Karinka. Zum Glück hat sie die untere Schnur ihres Dirndls etwas straffer gezogen. Das Geld würde gleich zu Boden fallen. Die ersten Bestellungen kommen. Karinka nimmt die noch nicht an. Erst nach dem Essen. Jarosch hat ihr das verboten.

"Wenn die zu spät zum Menü kommen, bekommen wir Ärger mit den Kollegen im Speisesaal", sagt er.

Genau deshalb, hat Clara die Bar eingerichtet. Die Gäste sollen zügig den Speisesaal verlassen. Früher sind die am Tisch zu lange sitzen geblieben. Die Kellner haben oft, bis frühmorgens, den Speisesaal wieder her richten müssen. Das gab viel Ärger.

So ist die Umgebung des Speisesaales geschützt. Auch die sanitären Einrichtungen des Saales.

Für das Stübele haben sie extra Einrichtungen gebaut. Nach dem Alkoholgenuss, sehen diese Toiletten nicht so aus wie die des Speisesaales.

Das Haus wird sauberer und ruhiger.

Wie auf Kommando, verlassen die meisten Gäste das Stübele. Die zwei Frauen bringen wieder etwas Ordnung in die Bar. Jarosch poliert die Zapfanlage. Er pfeift dabei und gibt mit den Augen ein Zeichen. Karinka soll sehen, wie er den Zapfhahn poliert. Mit etwas Übertreibung zeigt er, wie er den Hahn mit dem Tuch onaniert. Etela muss lachen. Die vier Gäste im Stübele schauen sich fragend an. Sie sehen, wie Jarosch poliert und müssen auch lachen.

"Du Schlimmer", sagt eine recht Hübsche.

"Da hast du heute wieder Zimmerservice", spottet Etela. Jarosch nickt. Wie scheint, war er schon da.

Die Ruhe während des Menüs ist beendet. Jetzt kommen die Durstigen. Auch Jene, die etwas Gesellschaft suchen nach dem Essen.

Karinka bedient sie zusammen mit Etela. Jarosch hat hinter der Bar alle Hände voll zu tun. Anders als in Restaurants, sitzen vor seiner Bar, nur Frauen. Die Kürze der Röcke und Kleider, lässt Einiges vermuten.

Etela wird manchmal etwas ungeduldig. Die Fragen der Frauen an Jarosch, behindern seine Aufmerksamkeit. Er hört nur die Hälfte der Bestellungen. Etela kennt das. Sie bedient sich und Karinka selbst. Damit öffnet sich auch die Tür für kleine Betrügereien. Sie rechnet nur die Hälfte ab.

Jarosch kennt das auch. Er verfolgt das mit flüchtigen Blicken. Schließlich darf das gewisse Grenzen nicht überschreiten. Gelegentlich nickt er ihr zu. Karinka hat das System schnell begriffen. Etela wird sozusagen, ihre Barfrau.

Neben den üblichen Griffen auf den schön geformten Hintern von Karinka, trifft auch gelegentlich ein Geld in ihrer Tasche ein. Meist in Papierform. Das Hartgeld erzeugt beim Gehen ein rhythmisches Geläut. Das klingt fast so rhythmisch wie die Glocken von einem Pferdegespann. So wird die Geschwindigkeit der Bedienung messbar. Und bei Karinka zeugt das von flotter Bedienung. Die Gäste lieben sie von Anfang an. Sympathisch, schnell und schön. Es hagelt Trinkgeld in allen Formen. Etela beobachtet sie mit einem Auge. Sie freut sich. Für Karinka. Ehrlich. Karinka spürt das an ihrem Blick.

Wenn Karinka sich über den Tisch beugt, nickt Jarosch, Etela zu. Er dreht seine Zunge über die Lippen. Etela lacht dazu. Sie zwinkert gelegentlich. Jarosch findet das schön. Manchmal greift er ihr auf den Hintern.

"Du hast heute die ganz Kleinen an", flüstert er.

"Lass deine Hand weg. Sonst muss ich öfter wechseln gehen."

Jarosch lacht etwas lauter. Komisch. Die Gäste lachen mit ihm mit.

An seinem Tresen zahlen die Frauen. Mit jedem Lachen trifft auch etwas mehr Trinkgeld ein. Die Frauen lieben sein Lachen. Vor allem, die etwas älteren.

Der Ansturm nach dem Menü lässt etwas nach. Jetzt sind Gäste im Stübele, die etwas länger sitzen bleiben.

Meist Pärchen. Karinka spürt gerade beim Bedienen, die meisten Paare sind unverheiratet. Oft wissen die Einen nicht, was die Anderen am liebsten trinken. Sie kann sich nicht vorstellen, so Etwas bei Verheirateten zu sehen. Ihr fehlen die Kenntnisse, wie sich das in den Ehen – Wohlhabender verhält.

Der Abend geht recht schnell vorüber. Die viele Arbeit lässt die Zeit schnell vergehen. Dabei fühlt sich Karinka keineswegs müde. Sie wirkt wie aufgezogen. Eifrig. Sie ist froh, endlich für mehr Geld arbeiten zu können.

Etela fängt schon an, die Bar von Jarosch zu reinigen. Sie poliert den Bierhahn wie Jarosch am frühen Abend. Jarosch lacht. Die Frauen am Tresen auch. Die Frauen scheinen allein stehend zu sein.

Karinka fragt Etela mit den Augen, wer die Frauen sind. Etela antwortet mit einem Blick in den Himmel. Karinka wollte das nur schwer verstehen. Sie dreht die Augen etwas hastiger von Links nach Rechts. Etela wiederholt den Blick nach Oben und zwinkert dabei. Jetzt begreift Karinka. Die leichte Garde. Wie kommen die in das Stübele? Nach einiger Überlegung, begreift Karinka das System. Das Stübele hat Öffnungszeiten als Bar. Die Frauen kommen von Draußen. Straßenkundschaft. Wie scheint, sind das ihre Kolleginnen aus anderen Hotels. Deswegen kennen die Jarosch so gut. Jarosch ist wahrscheinlich der Seelsorger der Frauen bei misslungenen Abenden.

Etela hilft jetzt Karinka an den Tischen.

Die Kundschaft scheint jetzt etwas handgreiflicher zu werden. Wohl auch etwas betrunkener. Etela staunt, wie Karinka damit umgeht. Sie ist jetzt überzeugt, Karinka hat das tatsächlich gelernt.

Im Saisongeschäft traut man den angeblichen Nachweisen nicht. Die Frauen wissen, wie man sich die Abschlüsse besorgen kann. Bei Männern ist das etwas schwieriger. Die ausgebildeten Kollegen wenden diverse Tricks an, um das zu prüfen. Karinka hat in Etelas Augen, schon mal bestanden.

Das Stübele hat zwei kleinere Separees. Der Nachteil dieser Plätze ist, man muss für den Gang zur Toilette, den halben Tisch von seinem Platz jagen. Aus dem Grund, werden die Separees gern von wenigen Personen genutzt. Oft von zwei bis vier Personen. Die meisten setzen sich an die Bankenden der Sitzecke. Nur Wenige nutzen die Mitte der Sitzbank. Es ist einfach zu umständlich, aus der verbauten Sitzgarnitur heraus zu kommen.

Beim Separee mit fremden Frauen ist der Platz aber praktisch. In dem Fall, wird die Frau oft in die Mitte der Sitzbank genommen. Das auf alle Fälle, hat Etela schon zur Genüge kennen gelernt.

Und genau so soll es kommen. Zwei Männer nehmen Platz in einem Separee. Gut gelaunt. Leicht angetrunken. Sie bestellen Sekt.

"Vier Gläser bitte."

Die erste Flasche ist leer. Zwei Gläser sind benutzt. Sie bestellen bei Karinka eine neue Flasche.

"Soll ich die zwei leeren Gläser wegräumen?"

"Nein. Die sind für dich und Etela."

Etela lacht schon hinter dem Tresen mit Jarosch. Sie haben das mit den Kollegen so abgesprochen.

"Ja, aber ich muss unsere Gäste bedienen", antwortet Karinka.

"Dann warten wir so lange", antwortet einer der Männer. Etela bemerkt ein recht süßes Parfüm an dem Einen der Zwei. Das kommt ihr bekannt vor von zu Hause.

"Ihr seid Kollegen", sagt sie.

"Und schwul", antwortet der Andere der Zwei.

"Das habe ich mir schon gedacht bei dem Geruch."

"Du musst also nichts befürchten von uns. Wir wollen dich nur empfangen als unsere neue Kollegin."

"Ich bin nur zur Probe hier."

"Vergiss das. Wir haben das schon geklärt mit Clara. Die hat dich sofort fest angestellt."

Karinka fällt fast aus dem Häuschen. Sie kann es nicht fassen.

"Du bekommst auch zweihundert mehr im Monat."

Auch das noch, denkt Karinka.

Karinka kann sich nur an den äußersten Rand der Sitzgruppe setzen. Wenn das Gäste bemerken, wäre ihr Ruf sofort ruiniert. Unter den Gästen sind oft auch Kollegen der örtlichen Hoteliers. Die schauen nicht selten nach Angeboten auf dem Personalmarkt. Etela weiß das. Sie hat Karinka auf diese Typen aufmerksam gemacht. Alle kennt sie aber nicht. Zu oft wird eine gute Kraft auch von den Hoteliers angeschwärzt. Auf diese Art, möchten die Hoteliers die Kraft für sich gewinnen. Preiswerter, versteht sich. Allgemein besprechen das die Gastronomen telefonisch untereinander. Selten wird die Beurteilung auch schriftlich verfasst und dem Arbeiter gegeben. Die Arbeiter würde das schon auch interessieren, was über die gesprochen wird. Den Arbeitern wird hingegen ein mit kodierten Lügen gespicktes Schriftstück ausgehändigt.

"Ich verbrenne meine Beurteilungen", sagt Etela.

"Die sind alle nichts wert."

"Aber, dann hast du keine Zeugnisse", antwortet Karinka.

"Die Zeugnisse stehen in deinen Lohnunterlagen", gibt Etela ihr zu verstehen.

"Aber da steht doch nicht, ob dein letzter Chef mit dir zufrieden war."

"Wenn du den regelmäßig an dein Nest lässt, wird er schon zufrieden sein."

Die Zwei lachen.

"Was ist, wenn ich ihn nicht ran lasse?"

"Dann lernst du richtiges Deutsch in seiner Vielfalt kennen."

Unter der Woche kommen wenig Gäste von Auswärts. Der Abend ist relativ zeitig beendet. Die Kollegen können ein kleines Willkommen feiern. Die letzten drei Hotelgäste nehmen bei Jarosch am Tresen Platz. Etela und Karinka wollen die Tische schnell abräumen. Sie möchten auch gleich die Stühle auf die Tische stellen. Clara hatte das eigentlich verboten.

"Das wirkt auf Gäste, abweisend", hat sie gesagt.

Jarosch sieht das ähnlich streng. Er gibt mit den Augen die entsprechenden Zeichen. Etela folgt diesem Hinweis. Eigentlich sind auch Personaltreffen nicht gern gesehen. Die sollen sich in ihren Zimmern treffen. In dem Fall, hat Clara eine Ausnahme genehmigt. Kurz. Bis zur Schließung.

Die letzten drei Hausgäste gehen. Kurz nach Mitternacht, schließt Jarosch das Stübele. Die Drei putzen schnell das Gröbste. Der Raum wird gelüftet. Hier ist das Rauchen erlaubt. Das scheint auch der Grund für die rege Nutzung des Stübeles zu sein.

"Manchmal kommen auch Gäste während des Menüs zu uns", sagt Jarosch.

"Zwischen den Gängen."

Nach dem Putzen und dem Sekt mit den neuen Freunden, begeben sich Alle in ihre Zimmer. Eine Nachfeier im Zimmer möchte Karinka vermeiden. Obwohl sie ausschlafen könnte. Etela hat etwas gedrängt. Sie hat Karinka unterwegs mehrmals geküsst. Vor Freude, wie sie sagt.

"Hast du Jaroschs Hose gesehen?"

"Da steckt schon Etwas dahinter", antwortet Karinka. Beide lachen lüstern.

"Aber Jarosch ist sehr schwierig. Er ist zu launig."

"Auch nach dem Sex?"

"Gerade da."

"Wie kommt das?"

"Er hat, glaub ich, eine Freundin verloren."

"Das ist doch normal in dem Alter."

"Aber die hat sein Geld mit genommen."

"Das war schon mal keine Liebe. Hat er das nicht gemerkt?"

"So genau kenne ich mich da nicht aus. Er hat aber irgend etwas Herzloses an sich."

"Du meinst, er hat keine warmen Gefühle?"

"Genau."

"Für ihn ist der Sex also reine Mechanik."

"Besser kann man es nicht sagen, meine Liebe."

Etela küsst Karinka innig.

"Du hast Herz. Dich liebe ich."

"Nach einem Tag?"

"Der erste Eindruck. Du weißt schon. Wie gefällt es dir bei uns hier?"

"Dem ersten Eindruck nach, recht gut. Hattest du auch mit Gita Sex?"

"Gita liebe ich heute noch."

"So gut war sie?"

"Gita wollte keine wilden Orgien. Auch keinen wilden Sex."

"Was hat Gita am meisten gefallen?"

"Gita wollte vom Orgasmus überrascht werden. Einfach so beim Spielen."

"Das können wir heute mal probieren."

"Du hast Recht. Wir schauen ein paar Filme. Der Rest ergibt sich von Allein."

Etela begleitet Karinka bis in die Dusche.

"Wo können wir unsere Wäsche waschen", fragt Karinka.

"Wir haben im Keller eine Waschmaschine. Das kostet einen Euro."

"Wo waschen wir denn die Hotelwäsche?"

"Ich rede mit Lina. Die kann ich dir dann auch gleich vorstellen. Ein Zuckerstückchen."

"Wohnt Lina mit in unserem Personalhaus?"

"Lina geht recht früh aus dem Haus. Sie putzt das Foyer bevor die Gäste kommen. Sie wohnt gleich im Erdgeschoss. Bei ihr wohnen Ella und Sofia."

"Was? Drei Frauen in einem Zimmer?"

"Naja. Die haben Küche und Bad. Das ist eigentlich die Wohnung von Claras Eltern."

"Also ist das Personalhaus, das Haus der Eltern der Hoteliers?"

"Du hast es begriffen. Alles für den Gast."

"Wo wohnen dann Hubertus und Clara?"

"Die haben sich mit dem Hotel ein neues Haus gebaut."

"Auf Betriebskosten? Ein Personalhaus?"

"Karl Marx darfst du hier nicht ansprechen. Das führt zu unbefristeten Arbeitsverträgen."

"Also müssen wir das, was wir gelernt haben, vergessen?"

"Es gibt genug neuen Unfug, den du lernen musst."

"Den Umgang mit den Gummitierchen?"

"Das wirst du noch in dieser Woche lernen."

"Hoffentlich bekomme ich keinen Lernstau."

"Deinen Hintern wasche ich heute wieder. Dann bekommst du wenigstens keine Entzündungen beim Bedienen."

"Deinen Hintern will ich heute auch mal waschen. Der ist sehr schön. Und braun gebrannt."

"Das bekommen wir mit deinem weißen Mond auch noch hin."

"Aber auf deinem Hintern kann ich Läuse knacken."

"Eher zum Saisonende. Zum Saisonbeginn würden sich die Läuse bedanken für das weiche Plätzchen."

"Plätzchen ist leicht untertrieben. Dein Arsch ist schon auch ein Paradeplatz."

"Mit einer Falle."

"Wie scheint, ist es eher ein Sumpf heute."

"Du wolltest mich waschen. Du Ferkel."

"Dein schöner Hintern hat mich verführt. Entschuldige."

"Wenn du jetzt aufhörst, werde ich es dir dann heimzahlen."

Karinka hört nicht auf. Die weichen Knie von Etela sind ihr wichtiger. Etela möchte sich gleich hinlegen.

Karinka steht jetzt allein in der Dusche. Fast so, als hätte sie sich das gewünscht. Der braune Hintern von Etela kommt aber wieder herein geschlichen. Karinka erschrickt fast. Sie duscht fast lauwarm. Die Hände von Etela sind um ein paar Grad heißer.

"Soll ich ganz kalt stellen", fragt sie Karinka und legt schon die zweite Hand auf die Duscharmatur.

"Dann steche ich dir die Augen aus", antwortet Karinka.

Etela versteht das als Einladung. Sie küsst die steifen Brustwarzen von Karinka.

"Jetzt kannst du zustechen", antwortet sie lachend.

Sie streichelt Karinkas Po dabei.

"Der Film läuft schon."

Karinka beeilt sich mit dem Duschen. Eigentlich hätte sie jetzt einen scharfen Porno erwartet. Irrtum. Etela hat Barbarella eingelegt. Aber irgendwie scheint das Karinka noch nicht anzusprechen. Karinka lacht zwar über den Film. Aber er wirkt nicht. Vielleicht erwartet Etela einfach zu viel? Sie rennt zum Computer und legt einen Porno ein. Einen, mit gewaltigen Geschlechtsteilen. Die operierten Brüste der Modelle stoßen Karinka ab. Das findet sie eklig. Etela drückt einen Film weiter. Der wirkt. Den lässt sie laufen. Sie legt sich wieder neben Karinka. Etela forscht mit dem kleinen Finger an Karinkas Oberschenkel, ob Karinka reagiert. Sie reagiert.

"Zur Einstimmung war Barbarella gar nicht so schlecht", sagt sie. Etela will zurück spulen. Die Stellung nutzt Karinka und küsst ihren entzückenden Hintern.

"Das ist doch sicher besser als jeder Film", haucht sie.

Etela lässt den Porno weiter laufen. Gelegentlich muss sie sich damit stimulieren. Durch den Augenschlitz. Wenn Karinka gerade nichts Aufregendes zeigt.

Etela sind die Träume abhanden gekommen. Die Träume vom gemeinsamen Glück. Sie glaubt, das bei Karinka gefunden zu haben. Entspannung. Die Arbeit hat sie abgestumpft. Gita hat ihr schon den richtigen Weg gezeigt. Der mechanische Orgasmus ohne Liebe, ist das Produkt ihrer Arbeit im Hotel. Der Hast. Der Eile. Der Oberflächlichkeit. Sie nimmt sich vor, um zu denken.

Mit Karinka scheint ihr das zu gelingen. Sie legt die Hand an die Innenseite vom Oberschenkel Karinkas. Karinka tut bei ihr das Gleiche. Jetzt schaut Karinka zum Film. Etela betrachtet die wunderschönen Beine Karinkas. Die öffnen sich. Es scheint ungewollt von Karinka. Karinka lässt sich ins Kopfkissen fallen. Etela nutzt die Situation. Sie geht höher mit ihrer Hand.

Karinka schaut noch einmal kurz zum Film und schließt die Augen. Etela kennt bereits jeden Punkt, auf den Karinka reagiert.

"Du bist leicht glücklich zu machen", haucht sie in Karinkas Ohr. Karinka hört nichts mehr. Sie stöhnt schon das dritte Mal. Etela fühlt sich davon angetrieben.

"Du bist ja hungrig wie ein Seemann", lacht sie in Karinkas Ohr. Sie gleitet dabei mit ihren Lippen über das Ohr.

"Jetzt hab ich wirklich Hunger und Durst", flüstert Karinka.

Sie hat einen trockenen Mund bekommen. Im Film ist gerade ein fast quiekendes Stöhnen zu hören. Karinka greift mit einem festen Griff an das Schambein Etelas. Etela quiekt mit dem Film. Ihre Beine zittern. Karinka streift mit der Zunge die Innenseite des Oberschenkelansatzes von Etela. Etela nimmt mit den Oberschenkeln, Karinka in den Schwitzkasten.

"Ich habe Hunger und Durst", ruft Karinka aus den verkrampften Schenkeln. Bei dem Druck Etelas, hat sie fast Platzangst bekommen. Sie schwitzt.

"Wir müssen erst mal eine Pause einlegen", sagt sie zu Etela.

"Hast du wirklich Hunger?"

"Ich habe vor Aufregung keinen Bissen herunter bekommen heute."

Etela packt ihre Lebensmittel aus, die sie gerade mit genommen haben. Sogar Kuchen ist dabei. Die Zwei lassen es sich schmecken.

Es klopft an der Tür.

"Ja?"

"Jarosch."

"Hat der uns gehört?", fragt Karinka flüsternd.

"Er hat das Zimmer neben uns."

"Ist das Fenster zu?"

Etela schaut aufgeregt.

"Ja. Gott sei Dank."

"Er muss uns trotzdem gehört haben. Wir haben sonst Nichts vereinbart."

"Mach ihm auf", sagt Karinka.

Karinka ist neugierig geworden, was er will.

Etela wirft sich das Laken über und öffnet die Tür. Jarosch steht mit einer Flasche Wein da.

"Ich wollte mit Euch, Karinkas Begrüßung feiern."

Beim Blick über die Schultern von Etela, bemerkt er Karinka. Karinka wollte sich gerade etwas bedecken. Aber das Laken hat Etela schon. Seine Hose zeigt eine Reaktion. Karinka staunt beim Anblick der Erhebung.

"Bist du der Klempner?", fragt sie Jarosch lachend.

"Er hat sogar das Rohr mit", scherzt Etela.

"Zufluss oder Abfluss?", fragt Karinka. Die Drei lachen ausgelassen.

"Ich drehe einen anderen Film ein", sagt Etela.

"Sonst platzt seine Hose", ergänzt Karinka.

Die Drei trinken etwas Wein. Auch Slivovica. Im Laufe des Abends kann Etela – Jarosch überreden, sein Ding zu zeigen. Auch in dem Wissen, mit dem ist heute Nichts mehr anzufangen. Er zeigt die Schnecke. Etela reibt etwas an dem Ding. Er wird fest. Aber nicht steif. Karinka nutzt die Chance und fotografiert das Teil. Mehrmals. Aus allen Perspektiven. Es blitzt etwas und Jarosch stört das schon nicht mehr. Es scheint, als sähe er das als Werbung. Alle schlafen im Bett bei Etela und Karinka.

Am Morgen muss Jarosch relativ früh aufstehen. Er streichelt die Zwei Frauen und verabschiedet sich mit einem Kuss. Nicht auf den Mund. Die zwei entzückenden Hinterteile liegen frei. Beide bemerken das, aber rühren sich nicht. Sie spielen Schlaf. Kaum ist er draußen, flüstert Karinka zu Etela:

"Aber lieb ist er. Er hat ein weiches Herz."

Beide warten noch, bis Jarosch das Haus verlassen hat. Er pfeift vor Tür. Einen Titel von Prinz. Etela pfeift gleich mit.

"Wir bleiben noch etwas liegen", sagt Karinka.

"Mein Kopf drückt ein bisschen."

"Den Zustand wirst du jetzt etwas öfter haben."

"Das werde ich vermeiden", antwortet Karinka.

"Willst du nicht mal die Fotos anschauen?"

"Wir können die uns im Fernseher anschauen."

"Wenn das funktioniert", antwortet Etela. "Sonst bleibt dir noch der Laptop."

"Dort schauen wir uns das Teil an. Er ist wirklich groß."

"Aber Vorsicht. Ohne Vorbereitung geht der nicht dort hin, wo du es gern hättest."

"Das glaube ich gern. Die Vorbereitung wirst du doch sicher übernehmen."

"Zu gerne. Mir wäre deine Muschi unberührt lieber."

"So ganz unberührt ist die nicht."

"Geblutet hast du aber nicht."

"Das wundert mich schon auch. Mir hat dabei auch Nichts weh getan."

Etela küsst das Schambein Karinkas vor Freude.

Die Zwei schlafen noch einmal ein bis der Wecker klingelt. Glücklich und umarmt.

Nach dem Duschen gehen die Zwei zum Frühstück. Das Personal arbeitet bereits im Hochdruck. Die Zwei müssen die Bar noch fertig bekommen. Die sieht recht zivil aus. In knapp zwanzig Minuten ist Alles erledigt.

Die Tür springt auf und Tim, ein Koch, bringt ihnen das Frühstück. Etela dankt ihm dafür. Sie zwickt ihn etwas in den Hintern.

"Das ist Tim. Ein Prachtkerl", sagt sie lüstern zu Karinka. Tim geht aber schnell wieder.

"Viel zu tun", entschuldigt er sich mit wenigen Worten.

"Du hast wohl Alle schon probiert?", fragt Karinka.

"Das ist mein viertes Jahr hier. Ich finde das natürlich. Wir suchen immerhin einen Partner."

"Das wird auch langsam Zeit. Wenn ich bedenke, wann unsere Eltern geheiratet haben."

"Du weißt ja. In der Mitte muss es passen. Der Rest kommt von allein."

Kaum ist das Brötchen bestrichen, öffnet sich die Tür. Ein Hausgast kommt rauchend in das Stübele.

"Guten Morgen. Hier ist der einzige Platz, an dem ich rauchen kann."

Er fragt nicht, ob es den Zweien passt. Zum Glück raucht er keine Zigarre, denkt sich Karinka. Zum Frühstück fände sie das etwas lästig.

"Ist die Straße zum Reschensee wieder frei?", fragt er.

"Das wissen wir nicht", antwortet Etela.

Karinka tritt sie unter dem Tisch. Ihr Augenspiel beginnt. Offensichtlich gefällt Karinka der Gast. Sie gibt ein Zeichen auf die Hose des Gastes. Etela zeigt ihr mit den Augen, er ist ein Stammgast. Ein Freund des Hauses.

"Gestern haben sie die Grenzen geschlossen", sagt der Gast. "Irgend ein Virus."

Die zwei Frauen reagieren erst mal nicht. Sie essen. Etela bekommt immer vier Frühstückseier. Die Köche haben sich darauf eingerichtet. Gita aß immer zwei und Etela auch.

Der Hausgast verabschiedet sich. Sehr wortreich. Die zwei Frauen nicken ihm freundlich zu.

Karinka beobachtet, wie Etela das Ei isst. Sie klopft mit dem Löffel die Spitze. Mit ihren Fingern zupft sie ein Loch durch die gesplitterte Schale. Jetzt schält sie die Spitze frei. Sie nimmt den Löffel. Den taucht sie in etwas Salz und sticht sich vorsichtig die erste Kostprobe vom Ei ab. Das Ei ist gut gelungen. Das Gelbe ist schön flüssig.

"Ist das dein morgendliches Sperma?", fragt Karinka.

Die Zwei lachen köstlich.

"Die Prozedur erinnert mich an Etwas", fügt Karinka zu.

"Jahrelanges Training", antwortet Etela und lacht mit vollem Mund. Das Eigelb zeigt sich auf ihren Lippen. Karinka küsst es ab.

"Du Ferkel!"

"Wir können uns noch etwas frisch machen. Bis zum Personalessen ist noch reichlich Zeit."

"Das frisch Machen meinst du?"

Karinka dreht die Zunge über ihre Lippen. Die Zwei nehmen die Brötchen mit.

"Wir haben selten so schöne Möglichkeiten", sagt Etela.

Offensichtlich scheint es in der Hauptsaison etwas strenger zu werden. Die Zeit der Nachtruhe verkürzt sich erheblich. Etela gesteht ihr, im Sommer kommt noch die Terrasse dazu. Und dort geht es sehr lange. In dieser Zeit hilft Clara mit im Stübele. Bei Jarosch.

"Die Zwei haben etwas zusammen", gesteht Etela – Karinka.

"Und Hubertus?"

"Das hörst du bei Gelegenheit im Zimmer von Lina."

"Alle Drei?"

"Das weiß ich nicht."

"Aber Ella und Sofia werden doch sicher nicht aus dem Zimmer gehen."

"Das bezweifle ich auch."

"Oh. Dann ist ja Hubertus gut versorgt."

"Ella sagt, Hubertus hätte ein schönes Thermometer."

"Ella kam mir schon auch etwas fiebrig vor."

"Wie meinst du das?"

"Ella wirkt etwas zerstreut. Ihr fällt ziemlich Viel aus der Hand. Sie ist auch etwas hyperaktiv."

"Du musst sie mal beobachten, wenn sie die Wäsche sortiert. Die Familienwäsche."

"Was ist da Besonderes?"

"Sie riecht immer an der Unterhose vom Chef."

"Nein!"

"Beobachte das mal."

Etela und Karinka sind in ihrem Zimmer angekommen. Bei den Zimmermädchen hören sie ein Stöhnen.

"Wie scheint, ist Hubertus da."

"Jetzt würde ich gern im Wäscheschrank stehen", sagt Karinka.

"Ella wirkt immer unberührt. Fast abweisend."

"Ella muss ich schon über ein Jahr nicht mehr trösten", bedauert Etela.

Im Zimmer angekommen, gehen die Zwei natürlich gleich duschen.

"Liebst du Frauen mehr oder Männer?", fragt Karinka.

"Seit dem du hier bist, dich."

"Ich höre in fast jeder Antwort von dir ein Kompliment."

"Du hast mich vollends gedreht."

Nach dem Duschen liegen die Zwei auf dem Bett. Es laufen die üblichen Filme. Karinka durchsucht ihr Handy. Eine Nachricht ist drauf. Aus Südtirol. Einladung zur Vorstellung. Etela stellt schnell den Laptop an und sucht den Betrieb.

"Der ist schön. Und groß ist er auch."

"Gefällt er dir?"

"Ja schon. Er sieht etwas besser aus als unserer hier."

"Du hast doch schon in Südtirol gearbeitet. Wie ist es dort?"

"Etwas wärmer als hier. Du kannst eine Freundin von mir anrufen. Sie ist dort."

Etela wählt die Nummer. Gelika nimmt ab. Sie ist auf einem Gästezimmer. Etela fragt sie, ob sie Karinka mal erklären kann, wie es in Südtirol ist. Sie gibt Karinka das Handy.

"Ich wollte von dir nur wissen, wo es dir mehr gefällt."

"In Österreich."

"Warum?"

"In Österreich bin ich eine Mitarbeiterin. Hier nicht."

"Erkläre mir das mal kurz."

"Die Chefs hier lieben die Leute, die sie am meisten betrügen, etwas mehr. Die Bedienungen und die Baristen."

Karinka schüttelt den Kopf.

"Zimmermädchen sind hier keine Kollegen. Sie sind minderwertige Putzkräfte. Jeder kann sie anstellen und ihnen Befehle erteilen. Prämien bekommen wir keine."

"Ja. Aber das sind eigentlich die wichtigsten Mitarbeiter."

"Sag das mal zu einem Chef hier."

Das Gespräch ist relativ kurz. Karinka wurde überzeugt. Trotzdem wollte sie den Betrieb mal sehen. Leider ist das nicht möglich. Die Grenze ist zu.

Die ersten Betriebe in Südtirol schließen.

"Da hast du eigentlich Glück, hier bei mir zu sein."

"Gibt es einen Weg, trotzdem dort rüber zu kommen?"

"Natürlich. Das hier ist und war eine Schmugglerhochburg. Ich rate dir trotzdem ab. Wir wissen nicht, ob die jetzt genauer nach schauen."

Etela stellt ihren Laptop um auf Liebesfilme. Sie hofft, damit Karinka etwas zu stimulieren. Ihre Hand rückt gleich anschließend auf Karinkas Bauch. Mit ihren Fingerspitzen ahmt sie Spinnenbeine nach.

Das gefällt Karinka. Sie macht das Gleiche bei Etela. Etela stöhnt. Als Aufforderung. Sie möchte mehr davon. Sie führt auch gleich das Handgelenk von Karinka. Tiefer. Sie hält kurz inne. Nach einer Minute führt sie die Hand wieder. Bis zum Näschen des Nestes. Karinka spürt eine warme Feuchtigkeit. Die Spinne wechselt jetzt die Geschwindigkeit. Ein Bein scheint sie nachzuziehen. Und schon stöhnt Etela. Ein gewaltiges Zucken begleitet das Stöhnen. Etela dreht sich um und will mit den Kopf zwischen Karinkas Beine. Karinka gibt nach. Und schon spürt sie die Zunge Etelas. Die streicht den Oberschenkel entlang in Richtung Schritt. Kaum ist sie in der Leistenbahn, fängt Karinka schon an zu stöhnen. Karinka will Etela etwas anregen. Und Etela lässt sich reizen. Sie setzt jetzt die Lippen mit voller Wucht ein. Etelas Zunge findet ein kleines Näschen. Und dieses Näschen bewegt sie recht zügig zwischen den Lippen hin und her. Karinka bekommt einen Stromschlag, der sie stark zittern lässt. Etela kommt mit ihrem Kopf wieder zu Karinkas Hals. Sie küsst den Hals, den Mund und spielt mit ihren Fingern weiter in Karinkas Nest. Einen Finger gräbt sie im Anus ein. Der Honig aus Karinkas Nest, bringt einen leichten Eintritt. Karinka entspannt den Muskel. Der scheint zu rufen – komm rein.

Das Telefon klingelt. Das Haustelefon. Die Zwei erschrecken leicht.

"Was wird das jetzt?", ruft Karinka nach ihrem vierten Orgasmus.

Etela nimmt ab.

"Clara hat zur Personalversammlung gerufen. Wir müssen hin. Es gibt auch zu Essen."

Karinka wackelt noch etwas schwankend zur Dusche. Beide duschen zusammen. Sie reiben ihre Körper mit Seife aneinander und waschen sich dabei gegenseitig die die Liebesnester.

"Hör auf! Ich komme schon wieder!", ruft Karinka.

Etela tut nicht dergleichen. Sie erhöht die Geschwindigkeit.

Es klingelt noch einmal. Die Zwei sind schon beim Frottieren. Etela nimmt ab und ruft,

"Wir kommen!"

Karinka muss lachen und steckt Etela an mit ihrem Gelächter. Die Zwei ziehen sich leger an. Den Trainingsanzug. Ohne Unterwäsche.

Kaum sind sie im Personalraum angekommen, werden sie lächelnd empfangen.

"Haben wir gestört?", fragt Clara und lacht herzhaft.

"Du hättest uns auch persönlich wecken können", antwortet Etela. Clara weiß schon, was sie meint.

"Ich muss Euch mitteilen, die Österreichischen Hotels müssen geschlossen werden."

Eine rege Diskussion setzt ein. Die Frage, wie es weiter geht, steht als Erste an.

"Die lassen Euch nicht mal nach Hause. Die Grenzen sind dicht für Ungeimpfte."

"Was machen wir jetzt?", fragt Etela.

"Wir haben noch ausreichend Vorräte für uns. Wir warten erst Mal ab."

"Ist denn heute das Stübele noch geöffnet?"

"Wir werden heute eine Art Abschiedsfeier für unsere Stammgäste organisieren. Das feiern wir im Speisesaal gleich am Anschluss."

Es gibt noch viele Fragen.

Zum Mittag hat die Küche etwas Besonderes gekocht. Grillhähnchen und Pommes. Dazu haben die Köche auch noch Haxen mit ein gehängt. Clara erwartet eigentlich noch eine Lieferung. Sie geht davon aus, die noch zu bekommen.

Einige Gäste verlassen das Hotel schon. Hubert hat viel zu tun mit den Abrechnungen. Es gibt reichlich Beschwerden. Auch Reklamationen. Einige wollen ihr gesamtes Geld zurück. Die Unversicherten.

Die einheimischen Kollegen gehen auch schon. Sie melden sich arbeitslos.

Nach dem üppigen Personalessen müssen die Zwei schnell das Stübele reinigen. Heute ist das etwas mehr Arbeit. Die enttäuschten Arbeiter haben ihrem Frust freien Lauf gelassen. Etela und Karinka packen sich jeweils ein Hähnchen und eine Haxe ein. Sie möchten auf dem Zimmer essen. Die Brötchen sind frisch. Und zahlreich. Die abgereisten Gäste haben wahrscheinlich die Brötchen des Vortages mit genommen. Der Service legt diese Brötchen zuerst aus. Natürlich etwas aufgebacken. Beim Gehen treffen die Zwei – Clara.

"Ich habe einen Plan, wenn die Schließung länger dauert als erwartet. Ich komme dann mal zu euch, um den zu besprechen."

Etela wird hellhörig. Karinka auch. Clara küsst Etela. Etela ahnt, was Clara vor hat.

Kaum sind die Zwei auf dem Zimmer, schalten sie ihr Kino ein. Gegessen wird im Liegen. Fast wie im alten Rom. Etela spreizt die Schenkel vom Hähnchen und simuliert einen Akt.

"Ein Schwanz fehlt", sagt Karinka lachend.

"Der liegt in meinem Schrank", antwortet Etela.

"Den werden wir sicher noch ausprobieren."

"Den Einfachen oder den Doppelten?"

"Du hast den auch doppelt?"

"Für Vorne und Hinten."

"Ach so meinst du das?"

"Das gibt den vollen Genuss."

"Vibriert der?"

"Aber sicher. Ohne Vibration bleibt doch viel zu viel Handarbeit. Ich habe nur zwei Hände."

Beide lachen.

"Medusa bist du also nicht?"

"Wenn ich dich nehme, darfst du auch Medusa zu mir sagen. Ich schaue dich an und du wirst sofort wehrlos."

"Später. Zuerst kommt Clara."

Tatsächlich klopft es an der Tür. Clara ist da.

"Ich habe einen Plan. Wenn die Schließung länger dauern sollte als erwartet."

Clara fällt sofort die leichte Bekleidung der Zwei auf.

"Uns drücken ja auch ein paar Darlehen. Wir müssen noch zweihundert Tausend bezahlen."

"Wird das nicht gestundet?"

"Bis jetzt gibt es keine Entscheidung."

"Hubertus kennt zwei Gäste, die betreiben Sexportale. Ein Freund von Hubertus kann uns die Software dazu einrichten."

Etela spitzt die Ohren.

"Das machen unsere Frauen zu Hause."

"Ja? Dann könnten wir das auch bei uns in den Hotelzimmern tun."

"Das scheint erst Mal besser zu sein, als zu hungern", antwortet Karinka.

Etela ist begeistert davon.

"Wir sind eigentlich viele Mitarbeiter. Das könnte funktionieren."

"Wir müssen das mit Allen beraten", sagt Clara.

"Willst du mit machen?", fragt Etela.

Etela kennt Clara. Sie hatten schon Sex zusammen. Etela hat das Karinka bisher nicht erzählt. Jetzt ahnt es Karinka.

"Bei mir geht das wahrscheinlich nur maskiert."

"Das können wir schon verkraften", lacht Etela.

"Das Schönste von dir ist ja sichtbar."

Clara bedankt sich für das Kompliment. Clara ist immerhin eine Frau, Mitte der Vierziger. Etela hat sie früher einmal überrascht beim Duschen. Sie sollte die Privatwohnung putzen. Bis jetzt überlegt Etela, ob das Clara vorsätzlich so eingerichtet hatte. Bei dem Angebot, kommt sie zu der Überzeugung – ja. Gastronomen sind immerhin Menschen, die dafür zu wenig Zeit haben. Sie stehen immer unter Druck. Etela konnte Clara leicht verführen. Nach Etelas Behandlung wurde Clara bedeutend ausgeglichener. Sie hat ihre Souveränität zurück bekommen. Die hatte wegen der Kredite stark abgenommen. Zweifel bekamen zeitweise die Oberhand.

"Wann kommst du denn zum Training?"

Karinka muss lachen. Clara lacht mit.

"Heute geht es nicht mehr. Aber morgen."

Etela greift in die Schublade ihres Nachttisches. Sie holt einen schönen weichen Doppelten heraus und schwingt ihn.

"Wir warten."

Dann stellt sie die Vibration ein. Ein feines Summen füllt den Raum.

"Oh ja", stöhnt Clara und lacht.

"Die besten zwei Männer in Tirol. Kein Murren, keine Fahne."

Clara hasst Alkohol. Hubertus muss leider zu oft den Gesellschafter spielen. Und das schlägt gewaltig auf die Potenz. Die Zwei treffen sich leider zu selten in einem günstigen Moment. Viel zu selten. Clara wurde deswegen, oft, ziemlich ruppig.

Bei Etela hat Clara binnen kürzester Zeit, zehn Orgasmen bekommen.

"Weltrekord", hat Etela ihr ins Ohr gestöhnt.

"Ich war kurz vorm Verhungern", hat sie geantwortet.

Restlos erschöpft.

"Ich kann jetzt zwei Tage nicht sitzen", fügte sie noch erfüllt – lachend dazu.

"Das ist alle Mal besser, als bei jedem Schritt, zwei Zehntel Sperma zu verlieren", hat ihr damals Etela geantwortet.

"Mit dem Öl in der Muschi fiel mir das Treppen steigen sogar leichter."

Die Zwei scheinen sich an gute Zeiten zu erinnern.

Alle Drei lachen herzhaft.

"Wie ist denn Karinka", fragt Clara.

"Tutto fare", antwortet Etela.

"Morgen kannst du das bewundern."

Karinka bekommt spitze Ohren.

"Redet ihr über mich?"

"Vorfreude", antwortet Clara.

Etela streichelt über Claras Hintern.

"Schön weich. Geschmeidig. Ich könnte den gleich hier küssen."

"Bis Morgen musst du warten. Ich leider auch."

Clara geht blitzartig auf die Bettseite von Karinka. Sie zieht die Trainingshose auf der Bauchseite ab.

"Wunderschön", stöhnt sie.

Karinka bemerkt das Interesse. Sie dreht sich um.

"Und das hier?"

Clara zieht auch auf dem Hintern die Hose ab.

"Mein Gott. Das Paradies."

Sie küsste den Hintern.

"Nach Rosen duftet der auch noch."

Karinka reagiert schnell. Sie greift Clara in den Schritt.

"Eine dicke Muschi!", ruft sie.

"Das hat uns noch gefehlt."

Die Drei lachen lüstern.

"Hast du noch deine Filme?"

Etela sagt ihr, sie hat jetzt bedeutend bessere.

Clara kann sich schlecht trennen von den Zweien.

Nach dem Abschied von Clara, essen die Zwei weiter. Sie schauen einen Spielfilm an. Zwei Stunden können sie noch schlafen. Das werden sie auch brauchen. Die Abschiedsfeier geht sicher sehr lange.

Nach ihrer Tagesruhe, gehen die Zwei zu ihrem Dienst. Und der beginnt gleich mit einer Jause. Clara hat sich entschieden, im Stübele eine Jause einzurichten. Das Vor- oder Abschiedsessen. Die Reste des Vortages sollen an den Mann gebracht werden. Es gibt reichlich ungeplante Abreisen. Die Vorbereitungen der Küche für das Menü, sind jetzt übrig.

"Wenn die das jetzt bekommen, haben die heute Abend weniger Hunger", sagt Etela zu Karinka.

"Was gibt es denn heute Abend?"

"Irgend Etwas mit Rindsfilet."

"Das wird für uns ein Feiertag."

"Ich rede mal mit Tim. Vielleicht ist Etwas übrig für uns."

Gäste, die erst am kommenden Morgen abreisen, sind geblieben. Auch die bekannten Stammgäste. Gäste von der Straße sind nicht mehr zugegen. Wahrscheinlich müssen sie in ihrem Hotel oder zu Hause bleiben.

In Südtirol werden die Menschen bereits zu Hause eingesperrt. Sie dürfen sich im Ort bewegen. Für Einkäufe. Auch auf dem Grundstück. Sogar auf dem eigenen Balkon. Radfahrer dürfen nackt fahren. Das ist Sport. Und Sport treiben ist erlaubt. Motorsport natürlich nicht. Das ist kein Sport. Nur dem Namen nach. Karinka kann das nicht verstehen.

"Die Motorradfahrer sind doch geschützt. Mit Vollhelm, Stiefel, Motorradkombi und Handschuhen", sagt sie.

"Die faschistische Diktatur wird vorbereitet", antwortet Etela.

"Das riecht nach Krieg", sagt Karinka.

"Wir werden uns um unser Überleben kümmern", antwortet Etela. "Nach Hause können wir nicht."

"Du meinst das Angebot von Clara?"

"Aber sicher. Mit uns gibt das sicher keine Schlagzeilen. Uns kennen nur ein paar Hausgäste."

"Und schön ist es auch. Weil wir uns kennen."

"Machen wir es wie die Firmen. Wir werden die Not zum Geschäft machen. Steuerfrei."

Im Stübele angekommen, steht schon ein Teil des Buffets. Clara ist ganz aufgeregt. Trotzdem sehr ruhig. Hubertus wirkt etwas ausgeglichener. Ein leichtes Grinsen ist auf seinem Gesicht.

"Ella hat's ihm gegeben", flüstert Etela.

Karinka lacht. Clara hat das bemerkt. Sie schaut zu den Zweien.

"Morgen kommt schon mein Freund und richtet uns die Zimmer ein."

"Hoffentlich sind wir dann wieder nüchtern", antwortet Etela.

"Schau einfach die Frauen unserer Stammgäste an. Das wirkt Wunder."

"Hubertus wirkt recht ausgeglichen."

"Er war bei Ella und Lina."

"Du weißt das?"

"Natürlich. Mich freut das sogar. Sonst schwitzt er den ganzen Tag. Und er trinkt jetzt weniger."

"Kommt Jarosch heute vorbei?"

"Du weißt aber wirklich Alles, Etela."

"Wir freuen uns auch. Jarosch wirkt in letzter Zeit ziemlich friedlich."

"Vielleicht liebt er das Weiche?", fragt Karinka.

"Du Schlimme", zischt Clara. Sie streichelt dabei Karinkas Hintern. Sie macht das sehr geschickt. Karinka zeigt gleich eine Reaktion. Die Brustwarzen werden steif.

"Jetzt kannst du kassieren gehen."

Clara lacht. Sie drückt ihr die Brieftasche in die Hand.

"Das Geld ist abgezählt. Du haftest als Zahlkellner."

Karinka freut sich. Endlich darf sie kassieren. Jetzt, wo keine Gäste mehr da sind. Sie findet das schade.

"Keine Angst. Du wirst die Brieftasche noch brauchen."

Clara streichelt ihr über den Kopf.

Beim Bedienen bekommt Karinka das übliche Trinkgeld. Manchmal auch einen Klaps auf den Hintern. Auch wieder Scheine in den Ausschnitt des Dirndls. Dort sammelt sich heute bedeutend mehr Geld. Begleitet von Angeboten. Karinka lehnt nicht ab. Sie vertröstet auf später. Zwischen den Scheinen befinden sich Zettel mit Zimmernummern. Sorgfältig eingefaltet. Sie fragt sich gerade, was deren Frauen tun. Sollen die zuschauen? Mitmachen? Ausgehen? Eigentlich müsste sie das in Erfahrung bringen. Einfach am Tisch fragen? Das verschiebt sie auf später. Wenn der Alkohol etwas wirkt.

Die Abschiedsfeier wird feucht. Feuchter als gedacht. Clara freut sich über die letzten Einnahmen. Die braucht sie für die Bedienung des Darlehens.

"Wir werden zusammen noch das Sparschwein schlachten", sagt sie zu Karinka.

"Welches Sparschwein?"

"Das, für das Trinkgeld. Das steht an der Rezeption. Jarosch hat auch eins."

"Ich muss erst Mal mein Geld aus dem Ausschnitt nehmen. Es fängt langsam an zu kleben."

"Wir gehen mal auf die Toilette vom Personal."

Die Zwei gehen zusammen in Richtung Toilette. Jarosch schaut den Zweien hinterher. Er gibt Etela ein Zeichen mit den Augen. Etela muss lachen.

Clara nimmt Karinka aber mit ins Büro.

"Hier kannst du dein Geld zählen. Die Toilette ist kein guter Platz dafür."

"Wo ist Hubertus?"

"Er ist bei Jarosch."

Karinka dachte sich das. Sie hat Hubertus nur nicht bemerkt.

Karinka öffnet die Schnur. Die Scheine purzeln zu Boden und auf den Schreibtisch. Clara staunt.

"Beliebt bist du aber schon. Ziemlich beliebt, würde ich sagen."

"Bekommen das die Anderen nicht?"

"Vergleiche das mal mit Etela. Etela wird viel weniger haben als du."

"Wie viel hast du denn im Ausschnitt?"

Clara lüftet ihren Ausschnitt. Drei Scheine purzeln zu Boden. Große Scheine. Sehr große Scheine.

"Du hast richtiges Geld am Herzen. Bei mir ist es dagegen eine Papiersammlung."

Clara muss lachen. Nach dem Zählen, wissen es die Zwei. Karinka hat fast vierhundert Euro eingenommen. Clara hat das mit drei Scheinen übertroffen.

"Musstest du dafür Etwas tun?"

"Ja. Etwas Handarbeit auf der Toilette."

"Du hast Denen das Ding bei Pinkeln gehalten?"

"Ich hab Denen das Ding abgeschlagen. Aber richtig."

"Da sieht man mal, für was Toiletten gut sind. Besteht da jetzt keine Rutschgefahr?"

"Hubertus kümmert sich darum."

"Hubertus weiß das?"

"Natürlich. Einer muss die Darlehen verdienen."

"Geschäft vor Ethik?"

"Falsch. Geschäft mit Ethik."

"Verstehe ich da Etwas falsch?"

"Wir Zwei arbeiten für diesen Betrieb. Mit Euch. Für unsere Schulden. Ihr bekommt etwas Lohn. Später – Prozente. Für uns steht der Betrieb auf dem Spiel. Unser Zuhause."

"Wir werden zusammen kämpfen", sagt Karinka.

"Vergeß aber deine Familie nicht."

"Ich überweise immer Tausend. Das habe ich versprochen."

"Hast du einen Führerschein?"

"Ja. Das haben wir gleich in der Schule gemacht."

"Das nenne ich mal Bildung. Ich trockne dir mal deine Brust ab."

"Das kann ich auch selbst."

"Aber sicher nicht so gut wie ich",antwortet Clara und lacht. Clara wechselt gleich ihr Dirndl mit. Sie trägt tatsächlich keine Unterwäsche. Karinka bekommt jetzt die Bestätigung der Aussage über das Trinkgeld.

"Du hast ja Nichts drunter."

"Wenn ich die Männer abschlage, wollen die gern etwas Fleisch in der Hand haben. Frauenfleisch."

"Ah. Dann geht es schneller."

"Manchmal zu schnell. Auf dem Dirndl landet oft ein Spritzer."

Beide lachen. Clara kommt mit einem feuchten Tuch. Sie reibt die Brüste von Karinka. Karinka wird gleich fester an der Brust.

"Schön?"

Karinka lässt sich nicht zwei Mal fragen. Sie greift Clara gleich ans Schambein. Feucht.

"Hier kannst du auch mal Frottieren", sagt sie lachend zu Clara.

"Danach", stöhnt Clara.

"Du kommst aber recht schnell. War Jarosch etwas nachlässig?"

"Jarosch darf bei mir nur die Kellerpforte benutzen. Ich nehme keine Pille."

"Tut das nicht weh?"

"Du musst nur gut ölen."

"Aber das Riesending."

"Im Rosettchen wird der etwas passender."

"Gut, dass ich das mal erfahre."

"Bei deiner zukünftigen Arbeit wirst du das schnell lernen."

"Ich freue mich schon irgendwie darauf. Spaß und Geld."

Clara klärt Karinka etwas auf. Die ersten Wochen wird das noch nicht der volle Erfolg. Das ist immerhin ein Kaltstart.

"Die Pandemie wird uns schon etwas helfen", tröstet sie Karinka.

"Willst du auch schnell Einen?", fragt Clara.

"Ich denke, Etela wird das schon tun heute Abend."

"Ist Etela gut?"

"Die macht mir Zehn hintereinander. Und dann will sie immer noch mehr. Bis der Hahn glüht."

"Das kann ich mir gut vorstellen. Ich kenne Etela. Sie macht das zu gern."

"Vielleicht hat sie dazu gelernt? Bei Gita?"

"Oh ja. Gita ist extrem scharf."

Clara fühlt noch einmal in Karinkas Schritt.

"Hier müssen wir aber auch etwas Frottieren."

Sie nimmt das Frottiertuch. Das duftet. Nach Rosen. Zehn kurze Bewegungen hin und her. Karinka zuckt. Sie steht steif mit dem Hintern am Schreibtisch.

"Also doch", sagt Clara und küsst Karinkas harte Brustwarzen. Die umkreist sie mit der Zunge.

"Hör auf. Ich kann sonst nicht mehr arbeiten."

"Vielleicht komme ich schon heute Abend mit zu dir und Etela."

"Wir nehmen dich in die Mitte."

Karinka spürt in Claras Schritt einen kleinen feuchten Nachschub.

"Du musst schon wieder waschen."

"Wir müssen schnell gehen. Du bist einfach zu reizend für mich."

"Hast du etwas Schnaps hier?"

"Ja. Wir trinken Einen. Das kühlt uns etwas ab."

Clara hat im Schreibtisch eine kleine Hausbar. Für Vertreter und Gäste. Aus Aprikosen, Kirschen und Zwetschgen, stellt sie ihren eigenen Likör her. Der schmeckt vorzüglich. Beide trinken sich durch das Sortiment. Nur Kostproben.

"Eine Probe kannst du zu uns aufs Zimmer mitbringen."

Clara verspricht das.

"Das trinken wir aus deinem Nabel und lecken es von deinen Brüsten."

Clara wird fast verrückt.

"Hör auf! Wir kommen hier nicht mehr raus."

Karinka küsst die schönen weichen Brüste von Clara. Die großen Brustwarzen bündeln sich.

"Los geht ' s", sagt sie. "Das ist nur zur Erinnerung."

Kaum sind sie im Stübele, wird es ziemlich lebhaft. Sie werden sofort bemerkt. Mit Kommentaren.

"Wo wart ihr denn so lange?"

"Geld zählen", antwortet Clara überlegen.

Jarosch muss lachen. Wahrscheinlich sieht er, was er sehen wollte.

Etela schwitzt etwas. Sie bittet um eine kleine Pause.

"Du musst mal die zwei Separees mit machen", sagt sie zu Karinka. "Ich muss mich erst Mal abtrocknen."

"Von dort komme ich gerade."

"Mit Clara?"

"Sie will heute bei uns mit schlafen."

"Oh. Das wird schön. Wir werden noch Etwas zu Essen brauchen."

"Clara bringt uns Etwas zu Trinken mit."

"Oh. Den guten Likör."

"Du kennst den?"

"Und ob. Frag mal Jarosch und Hubertus. Ich muss erst Mal kurz gehen."

Karinka geht zu den zwei Separees. Dort wird sie erwartet.

"Die Schönste des Abends kommt", sagen zwei Stammgäste. Die haben gleich ihre Hände unter Karinkas Dirndl vergraben. Karinka spürt eine Hand an ihrem Nest.

"Du Ferkel!", ruft sie halblaut.

Gleichzeitig spürt sie die andere Hand zwischen ihren Brüsten. Auch Geld. Papiergeld.

"Werner. Ich bin Stammgast bei Clara und Hubertus."

Werner scheint etwas um die Sechzig zu sein. So alt schätzt ihn Karinka.

"Begrüßt du Clara auch so?"

"Immer. Aber du bist doch viel knackiger."

"Und viel teurer."

"Tut mir Leid. Da muss ich erst meine Frau fragen. Sie hat das Geld."

"Ist die Frau schon auf dem Zimmer?"

"Willst du mit kommen?"

"Jetzt geht das nicht. Ich muss Etela vertreten."

"Etela ist doch mit meiner Frau schon auf unserem Zimmer."

Karinka staunt etwas. Das hat ihr Etela nicht gesagt.

"Nein. Ich muss hier bleiben. Jarosch und Hubertus brauchen mich."

"Bring uns mal Etwas zu Trinken."

"Gerne."

Werner deutet auf eine Sektflasche. Karinka weiß Bescheid.

Werner legt die Flasche auf den Tisch und dreht sie. Der Hals zeigt direkt auf Karinka.

"Fünf Umdrehungen und du ständest nackt vor mir."

"So viel würde ich gar nicht brauchen. Ich habe keine Unterwäsche an."

Werner wird fast wild. Er würde zu gern gleich nach schauen.

"Was will der?", fragt Jarosch an der Bar.

"Sekt und Sex."

"Von mir kann er nur Sekt bekommen."

"Und von mir keinen Sex. Was machen wir da jetzt?"

"Ich schicke Hubertus."

Hubertus hört das.

"Ich bringe das hin. Werner kann gar nicht mehr. Er ist taub. Ein Unfall."

"Na dann, kann ich den Sekt auch bringen."

Hubertus lacht. Jarosch auch.

"Du kannst Werner aber etwas Handarbeit anbieten. Das mag er. Clara tut das manchmal bei ihm. Jarosch auch."

"Und seine Frau?"

"Das ist eine Landsmännin von dir. Lea. Sie hat bei unseren Eltern bedient. Werner hat sie geheiratet."

"Wohl eher umgekehrt?"

"Das scheint nahe zu liegen. Jarosch kümmert sich um Lea, wenn sie bei uns sind."

"Und was ist dann mit Werner?"

"Der war immer die Aufgabe von Clara oder Etela. Massage."

"Ich dachte, er ist taub?"

"In deren Händen, ist gar Nichts taub."

"Mit Handarbeit kann ich ihm auch helfen."

"Mach das. Er ist sehr dankbar."

"Zusammen mit Jarosch?"

"Ich werde ihn fragen. Nach der zweiten Flasche Sekt? Naja. Das wird eher ein Spaß für Lea."

"Animiert ihn das wirklich?"

"Schon. Dann kannst du auch mal schön den Liebesknüppel Jaroschs bewundern."

"Abgemacht."

Karinka bringt ihm mit Jarosch zusammen den Sekt. Werner freut sich sehr darüber. Er entschuldigt sich bei seinen Tischnachbarn.

"Wir können gehen", sagt er zu Jarosch.

Kaum sind sie am Zimmer, öffnet Lea die Tür. Irgend Jemand hat sie angerufen. Sie kann unmöglich wissen, wer kommt. Lea hat ein seidenes Negligee an. Karinka kann Alles erkennen. Lea ist schön. Auf ihre Art. Für eine vierzig Jährige. So schätzt Karinka. Sie vergleicht ihr Alter mit dem Claras. Beim Gehen bewegt sich der weiche Hintern. Sehr schön, denkt Karinka. Jarosch verfolgt die herrliche Bewegung. Die Hose spannt sich. Werner folgt Lea und hebt mit der Hand kurz die rechte Backe des schönen Hinterns. Karinka greift ihm an die Hose. Sie möchte wissen, ob sich Etwas regt. Es regt sich Etwas. Nicht steinhart. Aber immerhin. Karinka schöpft Hoffnung. Vielleicht wird der Abend doch nicht so mühevoll wie gedacht.

Jarosch öffnet den Sekt. Werner geht inzwischen Duschen. Lea setzt sich in den Sessel der Sitzgruppe. Sie zeigt Jarosch ihr Paradies. Im Zimmer duftet es. Karinka kann nicht erraten, nach was. Süßlich. Aber nicht lästig. Fast wie Schokolade, Zimt, Mandarine und Marsala. Jarosch gießt Allen ein Glas Sekt ein.

"Zum Wohle."

"Gehst du auch Duschen?", fragt Lea.

Jarosch steht sofort auf und geht Werner hinterher.

"Werner greift zu gern Jaroschs Zauberstab an. Das beflügelt ihn."

Karinka setzt sich zu Lea. Sie reden Etwas miteinander. Karinka greift Lea dabei auf den Oberschenkel. Lea zeigt ihr, sie mag das.

"Du wohnst mit Etela zusammen?"

"Ja. Woher weißt du das?"

"Etela hat es mir gesagt."

"Schade. Ihr reist morgen ab."

"Werner möchte gern ein Kind. Wenn du das hin bekommst…"

"Ich versuche mein Bestes."

"Zieh dich ruhig mit aus. Das wirkt auf ihn."

"Aber Jarosch übernimmt das doch bei dir?"

Lea zeigt Karinka das Öl. Dann ihren schönen, weichen Popo.

"Das ist für Jarosch. Werner sieht das zu gern."

"Geht der denn rein bei dir?"

"Nach der ersten Dusche, schon."

"Machst du die bei ihm?"

"Das kannst du, Werner oder ich tun. Normal tut es Werner und wir zeigen Jarosch unsere Paradiese."

"Werner kann das wohl gut bei Jarosch?"

"Der kann das sehr gut. Frag Jarosch. Aber ich tu es auch sehr gern. Ich brauche zwei Hände dafür."

"Das Riesending habe ich schon gesehen. Auch fotografiert. Angegriffen auch. Jarosch hat bei uns geschlafen."

"Und sonst nichts?"

"Er war Stock besoffen."

"Und? Hast du das Ding mal etwas bewegt?"

"Schon. Er wurde zwar fest, aber nicht hart."

"Viel fester wird der nicht. Der ist so. Wie ein guter Dildo."

"Ohne Vibration."

"Leider. Das mache ich mit meinen Fingern. Auch manchmal mit einem Vibrator. Jarosch sagt, er würde das spüren."

"Im Hinterstübchen?"

"Ich halte das Ding auch manchmal etwas tiefer. Den Kleineren stecke ich direkt rein."

"Also, nimmst du Zwei?"

"Und mehr."

Werner führt Jarosch an seinem Stock ins Zimmer.

"Habt ihr euch schon warm gemacht?"

Jarosch lacht. Ein Tröpfchen Sperma hängt an seiner reisengroßen Eichel. Werner wischt sich demonstrativ den Mundwinkel. Lea wartet nicht lange. Sie tropft sich das Öl auf ihren schönen Anus. Mit dem Finger verteilt sie es. Die steckt den Zeigefinger in ihre Rosette. Sie stöhnt dabei. Werner scheint das anzusprechen. Karinka nimmt gleich seinen Schweif in die Hand. Der regt sich. Karinka schöpft Hoffnung. Ihr scheint, die Drei haben Routine. Die sehen sich nicht das erste Mal. Trotzdem kommt ihr das Alles etwas zu mechanisch vor. Fast, wie eine Pflichtübung. Ohne Liebe. Des Aktes wegen.

Werner nimmt die Rute Jaroschs in die Hand und führt sie. In das Schokostübchen Leas. Nicht in die Dose. Sie reibt Werners Penis schneller. Der fängt langsam an, Form zu bekommen. Karinka staunt. Werners Rute ist auch nicht die kleinste. Werner lässt es sich nicht nehmen, die Muschi Karinkas zu reizen. Karinka kommt. Sie ist den Anblick einfach nicht gewohnt. Sie ist nicht überfüttert. Aber neugierig. Das scheint auch Werner anzusprechen. Jarosch kommt. Auf den Bauch Leas. Auf die Muschi. Zwischen die Oberschenkel. Selbst der Anus ist gut gefettet.

Jetzt bewegt sich Werner in Richtung Leas Muschi. Karinka steckt den Penis Werners dort rein. Lea stöhnt. Sie will Werner wild machen. Und er wird wild. Fünf, sechs, sieben tiefe Stöße. Jarosch steckt Werner den Finger in den Anus und Werner hält verkrampft inne. Bei der Gelegenheit versucht Jarosch, sein Riesending in Karinka zu versenken.

"Ich bin sterilisiert", flüstert er ihr ins Ohr.

"Keine Angst."

Karinka öffnet ihre schöne Tulpe. Werner hat sie gut angefeuchtet. Er lacht, als er Jarosch eindringen sieht.

"Geschafft! Wir haben es geschafft."

Jarosch spendet Karinka eine Fontäne. Nicht so reichlich wie bei Lea. Aber mit einem gewaltigen Druck. Ein paar Spritzer landen am Kinn von Karinka.

"Nicht schlecht", sagt er zu ihr.

"Jungfrau?"

Karinka wird etwas rot.

"Nein. Nur wenig benutzt."

Lea nimmt den Kolben von Jarosch in den Mund.

"Meine große Herzkirsche", sagt sie. Sie küsst den Kopf saugend. Umkreist ihn mit der Zunge.

Werner küsst die feuchte Muschi Leas. Er blickt dabei auf die von Karinka. Und schon steckt er seine Lippen an Karinkas schönes Nest. Die Zunge Werners kreist an den Lippen der Pussi.

"Wunderschön. Jetzt könnte ich ruhig sterben."

Lea reibt seinen Schwanz dabei. Sie drückt etwas fester. Kein Tropfen darf zurück bleiben. Sie fängt das Sperma mit der anderen Hand auf und reibt sich damit die Muschi. Stöhnend.

"Jetzt werde ich erst Mal ruhiger", flüstert sie zu Werner.

"Lass uns Etwas trinken und erzählen."

"Willst du nicht Duschen?", fragt Lea.

"Nein. Duschverbot. Das ist ein Feiertag für uns."

Karinka neigt auch dazu, die schöne Feuchtigkeit zu genießen. Jarosch kommt ihr ausgesprochen lieb vor. Friedlich. Sogar etwas heiter und lustig.

Sie reibt wieder seinen Kolben. Der scheint kaum kleiner zu werden. Er tropft etwas nach. Mit jeder Bewegung, kommt ein neuer Tropfen.

"Das ist meine Fettspritze", sagt er lachend.

"Damit bekomme ich jede Fuge dicht."

Werner kommt beim Sekt trinken zum Thema. Er bedankt sich mit ganz lieben Worten bei Jarosch und Karinka.

"Du hast mich wieder zum Leben erweckt", sagt er ihr. Dabei hält er drei Zweihunderter in der Hand.

"Das ist dein Lohn. Gut so?"

Karinka antwortet nicht. Er legt noch einen drauf.

"Danke. Ich bin nur sprachlos."

Jarosch gibt er auch sechs Hundert.

"Bei deiner Kur habe ich überlegt, ob ich nicht die Straßenseite wechsle."

"Ja nicht", ruft Lea. "Du warst spitze heute."

Karinka möchte Duschen.

"Ich muss noch zu Clara heute."

"Ich komme mit", sagt Jarosch.

Die Rute schlägt beim Gehen an seine Oberschenkel. Klatschend. Lea wird wieder scharf bei dem Geräusch.

Aber Jarosch muss gehen. Lea nimmt Werners Flöte in den Mund. Es funktioniert.

Karinka wäscht Jaroschs Penis unter der Dusche.

"Der ist schön", sagt sie zu Jarosch.

"Willst du ihn haben?"

"Jetzt nicht noch mal. Ich muss noch arbeiten."

"Ich auch. Ich helfe dir. Clara und Hubertus werden sicher schwimmen in der Bar."

Sie gehen nach dem Duschen in die Bar. Der Andrang hat erheblich nachgelassen. Karinka räumt ihr Geld um. Das will sie sicher haben.

Clara schaut Karinka an.

"Du siehst gut aus."

"Danke."

"War der Besuch erfolgreich

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